* Ca. 15.000 mal pro Monat werden unsere Seiten besucht laut Statistik 2006 bis 2011 *

Michael Kunze
Streichquartett am Deich

Manfred
Herbig
- was so war

(nein, das ist nicht englisch - umgangssprachlich heißt es etwa: wassowa ... oder auch wiessowa ... - ostpreußisch: wies jeweesn waar ...
nun, Sie werden es schon richtig verstehen.


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SUMMARY for our
International Guests

 

Joseph Gagliano,

Neapel ca. 1750

 

(www.triofatal.de/streku3vergangenheit.htm; Update 30.11.11) *** WEITER! **** ZURÜCK! ***

November 07: Wiederum gab es eine Neuentdeckung für die gemeinsame Arbeit: Alexander von Zemlinskys opus 4 - sein Streichquartett in a-moll. Ausgewählt wurde es von einer Besetzung, die aus unseren Kursen hervor ging und sich etwa alle Vierteljahre treffen kann. Auf jeden Fall ist dieses Werk eine lohnende, wenn auch nicht einfache Herausforderung. Die Satztechnik und der harmonische Ablauf sind bewundernswert, die rhythmischen Unterteilungen manchmal "zum Verzweifeln". - Ein Erlebnis war wiederum das Amerikanische Streichquartett, opus 96 von Dvorak. Daran arbeitete ebenfalls ein, durch unsere Kurse entstandenes, "überregionales" Ensemble (Bremen, Marl, Halle/Westf., Wuppertal), das sich überhaupt nur telefonisch auf Auswahl und Treffen in Wremen verständigen kann. Eine ganz individuelle Freude genoss die Bratschistin: "Als ich erfuhr, dass für das Amerikanische Streichquartett noch eine Viola gesucht wird, musste ich zusagen. Ich habe es vor vierzig Jahren ein ganzes Semester lang mit meinen Komilitonen mit viel Freude studiert." - Auch Mozarts Dissonanzenquartett war für ein Ensemble aus Einzelspielern ein Erlebnis: Michael Lemke, unser Freund und Mitarbeiter im Kammermusikspektrum, half in bewundernswert geduldiger Weise über manche Hemmung - manches Handicap hinweg, "das sich so eingeschlichen hatte". Plötzlich hieß es nicht mehr nur "Bogen rechts - Geige (Bratsche) links", vielmehr half das Korrigieren der Haltung grundsätzlich. - Welch ein Erlebnis, sich auch wieder einmal mit "Mozart, KV 563" beschäftigen zu können, jenes geachteten wie gefürchteten Streichtrios in sieben Sätzen mit dem Namen "Divertimento", was soviel wie "Vergnügen" heißt. Ja, dahin muss man erst einmal kommen, dass es ein "Vergnügen" wird! Doch die harte Arbeit hatte sich gelohnt und man "entspannte sich" mit Schumanns opus 41,1 gemeinsam mit Michael Kunze. - Das Dozentenkonzert in Langen brachte nicht nur den "Karneval der Tiere im Kla4trio" als Überraschung, vielmehr auch andere "faunatische Klänge" aus dem Repertoire von  , wozu an jenem Abend auch das Ehedrama von "Hering und Makrele" gehörten, seinerzeit kreiert von dem Hamburger Volkssänger Richard Germer. Als Abschluss erklangen (wieder einmal) die genial gemalten "Nordseebilder" des Walzerkönigs Johann Strauß - und das alles mit nur eieinhalb Händen der Pianistin Uschi von Ascheberg (woran eine Verletzung schuld war). Der gastgebende Lions Club war ebenso zufrieden, wie Publikum und Ausführende, hatte man doch gemeinsam durch einen niveauvollen Abend einen Spendenbeitrag für die Jugendarbeit erbracht.

Nachklang einer Teilnehmerin: "... Das gemeinsame Musizieren hat mir viel Freude gemacht, vor allem die Unterrichtsstunden waren auch für mich sehr wertvoll und davon konnte ich durchaus profitieren. Aber auch das ganze Drumherum war ein schönes Erlebnis, und ich finde Ihr Engagement für uns Hobbymusiker sehr lohnend, zumal das ganze Ambiente auf dem Deichhof sehr einladend ist.  ..."

November 06: Neu war die Erarbeitung von Max Regers sehr ansprechender Serenade für Streichtrio. Ihr erster Satz stellt dabei die größte Herausforderung dar. Neue Höhepunkte wurden auch erreicht mit dem äußerst schwierigen Streichquartett, opus 110 von Dimitri Schostakowitsch, 1960 unter dem Eindruck des im Zweiten Weltkrieg zerbombten Dresden geschrieben und von Schostakowitsch selbst als sein eigenes Requiem angesehen. Einem der durch die Kurse entstandenen Ensembles mit Teilnehmern aus Bremen, Marl, Dülmen/Münster und Wuppertal gelang eine beachtenswerte Steigerung, die bei uns allen tiefe Eindrücke mit nahezu transzendentaler Wirkung erzeugte. Auch die gemeinsame Arbeit an Mozarts Quartetten in Es-dur und d-moll (Dissonanzenquartett) und an Beethovens opus 18,1 führte zu sehr detaillierten Eingriffen und Hilfen, die sich sofort im Klangergebnis zeigten. Stets ein Erlebnis ist das Amerikanische Streichquartett, opus 96 von Dvorak, geschrieben im Sommer 1893 in Spilville / Iowa. Im gemeinsamen Spiel der Ensembles gelangen Einblicke in das Quintett von Dvorak mit Kontrabass, opus 77 und in die Welt des Oktetts.

14.11.05: Die beiden Novemberkurse auf dem Deichhof in Wremen waren wieder ein großartiges Erlebnis für alle Beteiligten. Etwa die Hälfte waren Erstteilnehmer und zeigten sich in jeder Hinsicht positiv überrascht und begeistert. Zum ersten Mal gab es auch Teilnehmer aus den Niederlanden. Sechs Begleitpersonen erkundeten den Ort und die Umgebung. Ein vom LIONS-Club ausgerichtetes Dozentenkonzert begeisterte nicht nur die Löwen, die für 2006 schon wieder fest gebucht haben. Im ersten Kurs spielte man das Amerikanische Streichquartett opus 96 von Dvorak, Beethoven opus 18, Arriaga, Mozart, Schubert und zur Entspannung Bearbeitungen von M. Herbig. Im zweiten Kurs ergab sich ein reines Glasunow-Angebot mit der wenig bekannten Suite opus 35 und dem schwierigen und lohnenden Quintett opus 39. Der erwartete Glasunow-Schock mit anschließender Psychose blieb bei dem Dozenten bisher aus. ;-) - Weil zwei etwa gleich starke Ensembles gekommen waren, gab es auch interessante Oktett-Erlebnisse (Albrechtsberger, Theriot, Mendelssohn, Gade, Bruch).

27.9.05: Die Teilnehmer des Kurses auf Gut Glien im Hohen Fläming waren begeistert vom Ambiente des geschichtsträchtigen Hauses mit exquisiter Gastronomie und gepflegten Räumlichkeiten zum Unterrichten, Spielen, geselligen Zusammensein und natürlich auch zum Ruhen. Herr Schneider-Sandahl empfing die Teilnehmer aus Berlin, Helmstedt, Sachsen und dem Erzgebirge wie alte Freunde und verwöhnte selbst in den kurzen Pausen mit Erfrischungsgetränken, Kaffee, Tee, gebackenen Leckereien und frischem Obst. Da war der Unterricht an Schubert und Mozart zum Erfolg verdammt, und gern begab man sich auf das unbekannte Terrain der Quintette und Sextette (Schubert, Borodin, Dvorak). Das goldene Herbstwetter zeigte den Fläming in seinem schönsten Kleid.

 
Arbeit an Mozarts Quintett in C-dur

Wremen: 4. - 6. November 2005 (Fotos von Wolfgang Bunse, Bielefeld)
 
Intensive Arbeit an Arriagas Streichquartett d-moll bei Michael Kunze, bei Manfred Herbig:
zuhören und erklären.
 

Eines der im doppelten Sinne ausgezeichneten Restaurants in Wremen, in denen wir die warmen Mahlzeiten einnehmen - und bevor es dunkel wird, will da noch schnell jemand über den Deich nach Hause.
 

Und hier ein spontanes Echo per E-Mail aus unserer Hauptstadt:
26. September 2005 14:29:28 MESZ: "lieber herr herbig, danke noch einmal für die professionelle hilfe verbunden mit so viel geduld und spass!!!!!!!
höre schon den ganzen tag trio fatal der wind hat mir ein lied erzählt usw.......einfach toll!!!!
liebe grüsse von ......" (einer versierten Cellistin aus Berlin.)

Die Stimme eines hervorragenden Bratschers aus den Niederlanden:
16. November 2005 16:10:22 MEZ: "Lieber Herr Herbig, An das Wochenende "am Deich" habe ich viel Spielvergnügen gehabt! Danke vielmals für die gebotene Gelegenheit.
Der Dirigent unseres Streichorchesters, ... ..., ist in Prinzip interessiert in Ihr Cello Konzert. Wenn sie es in Sibelius oder Finale kodiert haben können Sie Ihn die Musik über E-Mail zum Einsehen schicken."


In frühere Kurse wurden beispielsweise eingebracht: Arriaga d-moll, Dvorak opus 96, Glasunow Suite opus 35 und Quintett opus 39, Mozart, KV 428 - Beethoven, op. 18,3 - Schubert, a-moll, Es dur, d-moll (Der Tod und das Mädchen), Quintett C-dur, op. 163 - Saint-Saens - Carl Nielsen - aber auch Händel, Pachelbel, irische Weihnachtslieder - Scott Joplin (Bearb. M. H.).

 

Presse-Echo zum Dozentenkonzert vom 6.11.04: NORDSEE-Zeitung Bremerhaven am 8.11.04

"Konzept hat sich bewährt"

"Zweierlei Kunst" im Alten Pastorenhaus -
60 Gäste genießen Abend mit Musik im Kerzenschein

Misselwarden (vl). Stimmungsvoll, musikalisch und nicht zuletzt lecker ging es am Sonnabendabend im Alten Pastorenhaus in Misselwarden zu. Initiator des Abends, Jan-Hinrik Dircksen aus Wremen, hatte zu "zweierlei Kunst" eingeladen.

Rund 60 Gäste genossen im ersten Teil ein anspruchsvolles Konzert mit Werken von Anton Rubinstein, Luigi Boccherini, Antonin Dvorak und Ludwig van Beethoven. Passend zur Küste bot das "Trio Fatal" mit Michael Kunze (Violine), Prof. Dr. Manfred Herbig (Cello) und Uschi von Ascheberg (Klavier) vor der Pause den Konzertwalzer "Nordseebilder" von Johann Strauss, Sohn.

Im zweiten Teil ging es dann gesättigt und heiter beschwingt mit leichter Musik weiter. In freier Auswahl brachten die drei Musiker aus ihrem umfangreichen Repertoire populäre klassische Stücke, aber auch Standardtänze, traditionelle Jazzthemen und Südamerikanisches.

Das Programm fand als "Dozentenkonzert" im Zusammenhang mit dem diesjährigen Wochenendkurs für Amateurmusiker "Streichquartett am Deich" statt. Das Wochenende wurde von Dr. Manfred Herbig (Violoncello) gemeinsam mit Michael Kunze (Violine/Viola) für Amateurmusiker jeden Alters abgehalten. "Unser Konzept hat sich bewährt," so Herbig. "Man schätzt nicht nur das kompakte Seminar, sondern auch die entspannte Atmosphäre bei nur 20 Teilnehmern. Auch die herzliche und persönliche Aufnahme im Deichhof wird immer wieder von den teilnehmenden Musikern gelobt."

Wremens Pastor Detlef Mauritz konnte sich über eine großzügige Spende aus den Konzerterlösen freuen. Zugute kommt das Geld dem dritten Bauabschnitt zur Innenrenovierung der Wremer Kirche. In der Pause hatten die Gäste Gelegenheit, sich am Häppchenbüffet zu stärken. Ob Lachsschnittchen, Roastbeef-Kanapee oder Apfelkuchen, jeder fand hier seine Gaumenfreude. Familie Wolters vom Wremer Gasthof "Zur Börse" hatte den Imbiss vorbereitet.

 

Einige Schnappschüsse, die sich zu einem Bilderbogen zusammenfügen.
Enthusiastischer Gastgeber und Fotograf war Jan-Hinrik Dircksen, der Chef des Deichhofs.
Mehr Bilder gibt es bei ihm oder bei uns:

Mit diesen Einblicken empfängt uns der DEICHHOF nach der Anreise ... zuerst unten, dann oben ...

  

Freitagabend: Erstes Zusammentreffen bei einem bodenständigen Grünkohlessen mit Begrüßung und Verteilung des Arbeitsplans. - Gleich geht es in die ersten Sitzungen bis 23 Uhr: Sie spielen alle wunderbar. Aber versuchen sie es mal etwas "zusammener".
Und weiter geht's am nächsten Morgen.

  

M.H. mozärtlich engagiert ... W.A.M. muss auch mal was Lustiges geschrieben haben ...
und ein überraschendes Angebot zum Nachmittagskaffee

  

Samstagabend - Einspielprobe zum Dozentenkonzert im Alten Pastorat in Misselwarden:
Michael Kunze (Violine), Uschi von Ascheberg (Klavier), Manfred Herbig (Violoncello und Kursleiter).
Das leckere Büffet steht schon für die Pause bereit. Aber zunächst ....

  

hören Jung und Alt gebannt zu.

 

Unerbittlich geht es am Sonntagmorgen weiter:
Schubert-Quintett, op. 163 - für fast alle zum ersten Mal.

  

"Ja, ja - Streichquartett am Deich - das müsste man doch mal fotografieren -

  vielleicht so ... 

... oder so:"

 

Pressemitteilung Februar 2004: Streichquartett am Deich in Wremen

Anfang November ist es wieder so weit, dass Freunde der Kammermusik in das Nordseebad Wremen pilgern. Anstelle von Badehose und Surfbrett haben sie sich mit Geige, Bratsche oder Cello ausgestattet und edle Perlen der Kammermusik vorbereitet. Von Freitag, dem 5.11.2004, 18 Uhr bis zum darauf folgenden Sonntag, 18 Uhr wird Prof. Dr. Manfred Herbig, Violoncello, gemeinsam mit Michael Kunze, Violine/Viola, wiederum einen Wochenendkurs "Streichquartett am Deich" für Amateurmusiker jeden Alters abhalten. „Unser Konzept hat sich bestens bewährt,“ so Herbig. „Man schätzt nicht nur das kompakte Timing von exakt 48 Stunden und den präzisen Zeitplan im 90-Minuten-Takt. Auch die intime Atmosphäre bei nur 20 Teilnehmern, die herzliche und persönliche Aufnahme im DEICHHOF und in Wremen überhaupt wurden besonders gelobt.“ Der letzte Kurs war sehr schnell überbelegt, und 70% der Teilnehmer wünschten eine erneute Einladung. Viele der meist norddeutschen Teilnehmer stellten auch erfreut fest, dass „so etwas mal in unserer Nähe“ stattfindet und man nicht in die Alpen oder in die Toscana fahren müsse. Die modernen, unterschiedlich großen Ferienwohnungen erwiesen sich als ideal, und nächtens vor dem Kamin beschwor und befragte man die Geister der Musikheiligen des 18. und 19. Jahrhunderts. Nicht zuletzt werden die außergewöhnliche Kost und Luft hinter dem Deich wieder für ein unvergessliches Erlebnis sorgen.

Die Dozenten Manfred Herbig und Michael Kunze werden ein öffentliches Konzert geben gemeinsam mit Uschi von Ascheberg. Sie arbeiten seit mehr als zwanzig Jahren vor allem im Bereich der Kammermusik zusammen und haben als bisher sechs CDs produziert.

(Hier anklicken für Information jetzt!).

Es können sich komplette Streichquartette anmelden oder Einzelspieler.
Man sollte sich früh anmelden, denn einerseits muss man sich ja vorbereiten,
und andererseits ist nur für fünf Streichquartette Platz.

Melden Sie sich am besten per E-mail


oder per Telefon 0178 678 1303


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Kammermusikspektrum Prof. Dr. Manfred Herbig
im "Landhaus Herbig" * Kossúth Lájos u. 60 * H-8648 Balatonkeresztúr / Ungarn
Tel. 0036 30 732 1875, 0049 178 678 1303
früher: Schinkelstr. 14 - 45883 Gelsenkirchen
Homepage:
www.triofatal.de * E-Mail an: