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(www.triofatal.de/dost0.htm; Update 30.11.2011) *** WEITER! **** ZURÜCK! ***

Das DONIZETTI-Streichquartett konfiguriert sich nach dem Umzug nach Ungarn neu
gemeinsam mit den Brüdern Béla und Tamás Horváth. 2012 sollen zur Passionszeit
"Die sieben Worte des Erlösers am Kreuze"
von Joseph Haydn erarbeitet und aufgeführt werden.
Aufführungstermine lassen sich schon jetzt vereinbaren.

DIE SIEBEN WORTE DES ERLÖSERS AM KREUZE,
von Joseph Haydn ursprünglich für kleines Orchester mit Bläsern auf Veranlassung eines Domherrn in Cadix
1784 geschrieben und von ihm selbst auch später für Streichquartett umgearbeitet (opus 51, 1 - 7),
waren und sind ein ergreifendes Erfolgswerk. Der ursprünglichen Intention entsprechend,
erfolgt die Aufführung im Wechsel mit den Lesungen und kurzen Deutungen eines Geistlichen.

Das DONIZETTI-Streichquartett wählte den berühmten und erfolgreichen Opernkomponisten als Namensgeber,
denn er gehört mit 20 Werken dieser Gattung in die vorderste Reihe der Quartettkomponisten.



Warum wir Streichquartett spielen

Streichquartette scheint es "wie Sand am Meer" zu geben und nicht umsonst erzählt Arnold Steinhardt, Primarius des jahrzehntelang begehrten Guarnerius-Quartetts etwas deprimiert und deprimierend zugleich die Geschichte von dem New Yorker Taxifahrer, der ein komplettes spielendes Streichquartett auf der Rückbank hat. Das sei billiger als ein Radio, bedeutet er dem erstaunten Fahrgast (A. Steinhardt: Mein Leben zu viert. München 1998: Knaus). Der Grund könnte darin liegen, dass den fantasielosen professionellen und Amateurmusikern nichts anderes einfällt - doch könnte es auch so sein, dass es einfach eine unerschöpfliche und vielseitige Herausforderung ist, der man sich nicht zu entziehen vermag. Wie findet man bei dieser Flut sein Profil? Das DONIZETTI-Streichquartett bemüht sich um Themenstellungen bei der Programmauswahl - wir wollen

thematische Programme

erarbeiten und vermitteln. Die Absicht liegt darin, ein und denselben Gegenstand mit Mitteln der Musik zu beleuchten und zu betrachten. So entstehen Vorhaben wie "Jean Sibelius und der Norden", "Das Werk Antonin Dvoraks im Spiegel seiner Streichquartette", "mozart - Mozart - MOZART", "Streichquartette von Opernkomponisten" und in erweiterter Besetzung "200 Jahre Kreutzersonate" (mit Klavier) oder "From Dawn till Dusk - musikalische Kommentare zum Thema Zeit" (mit Mezzosopran). Teilweise sind umfangreiche Recherchen erforderlich, bevor solche Programme eine überzeugende Gestalt erhalten. So entstand im Zusammenhang mit der Vorbereitung von "200 Jahre Kreutzersonate" ein informatives Taschenbuch, das im Selbstverlag gedruckt wurde.

 

Die Mitglieder des DONIZETTI-Streichquartetts bis 2009

  Nataliya Demina
stammt aus einer Moskauer Musikerfamilie und studierte bei Prof. Kayaleh in Genf, bei Prof. Krawtschenko in Moskau und bei Prof. Daniel an der Folkwang-Hochschule in Essen. Stipendien erhielt sie von der russischen New Names-Stiftung und der schweizerischen Gounod-Stiftung. Auch ist sie Preisträgerin des russischen Kammermusikwettbewerbs und des internationalen Jaroslav Kocian-Violinwettbewerbs in Prag. Als Solistin reiste sie mit namhaften deutschen und russischen Orchestern in viele Länder Europas und Asiens und nach Brasilien. Der Musiksender "MTV Russia" sie in einem Künstlerportrait vor. Mit der "Nigel Kennedy Experience-Band" reiste sie 2000 als Solo-Bratschistin durch Polen und England. Auch war sie in der Konzertreihe der "Russischen Gesellschaft für Neue Musik" regelmäßig zu hören. Als kompetente und leidenschaftliche Kammermusikerin spielt sie auch im Quartett "My 4 Ladies" und häufig im TRIO FATAL - hier zu ihrer Homepage.
  Michael Kunze
erhielt nach Anregungen im Elternhaus mit neun Jahren Geigenunterricht und studierte später bei Professor Mandeau an der Folkwang-Hochschule in Essen. Er arbeitet als freier Kammermusiker und als Konzertmeister. In Marl unterrichtet er als Violin- und Klavierlehrer. Auch ist er Dirigent und künstlerischer Leiter einer Orchestergemeinschaft. 2004 schrieb er ein Konzert für Saxophon und Orchester.
  Estelle Spohr
studierte Viola bei Professor Barbara Westphal an der Musikhochschule Lübeck. Sie war beim NDR-Sinfonieorchester Hamburg und bei den Stuttgarter Philharmonikern engagiert und spielt nun bei den Niederrheinischen Sinfonikern Krefeld / Mönchengladbach. Als freischaffende Bratschistin unterrichtet sie und ist Mitglied mehrerer Ensembles.
  Manfred Herbig
trat mit sieben Jahren in den Knabenchor von Prof. Dr. Th. Warner in Flensburg ein, der außer dem Singen eine vielseitige musikalische Grundbildung vermittelte. Hieraus ergab sich die intensive Beschäftigung mit dem Violoncello, später auch abgerundet durch Unterricht bei Professor Maria Kliegel an der Folkwang-Hochschule in Essen. An historischen Instrumenten spielt er Viola da gamba, Baryton und Violoncello piccolo. Er komponierte mehrere kammermusikalische Werke (Barytontrio, Klaviertrio, Streichquartett, Streichtrio mit Stimme) und brachte im Febr. 2005 sein dreisätziges Cellokonzert zur Aufführung.

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Kammermusikspektrum Prof. Dr. Manfred Herbig
im "Landhaus Herbig" * Kossúth Lájos u. 60 * H-8648 Balatonkeresztúr / Ungarn
Tel. 0036 30 732 1875, 0049 178 678 1303
früher: Schinkelstr. 14 - 45883 Gelsenkirchen
Homepage:
www.triofatal.de * E-Mail an: